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Aufgrabungen

Die Stadt Fehmarn ist verantwortlich für den baulichen Zustand und den Erhalt der öffentlichen Flächen (Verkehrsflächen und Grünanlagen etc.). Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Fehmarn dafür Sorge zu tragen, dass Arbeiten Dritter an öffentlichen Flächen nur durch berechtigte Dritte und nur nach vorherigem Antrag bzw. vorheriger Anzeige erfolgen. Veränderungen, die an öffentlichen Flächen bzw. Einrichtungen vorgenommen werden, sind schriftlich zu beantragen, so z.B. Bordsteinabsenkungen oder Flächenbefestigungen oder -versiegelungen zur Herstellung von Überfahrten.

Daher ist jede Aufgrabung ist durch die Stadt Fehmarn 14 Tage vor Baubeginn schriftlich zu beantragen oder, sofern entsprechende vertragliche Rahmenvereinbarungen oder gesetzliche Grundlagen bestehen, schriftlich anzuzeigen. Nach Fertigstellung hat eine schriftliche Fertigstellungsanzeige zu erfolgen. Für Antrag oder Anzeige haben sind die online bereitgestellten Formulare der Stadt Fehmarn zu nutzen. In diesen findet sich als Anhang auch ein Merkblatt zu Einzelheiten des Verfahrens und weiteren Bedingungen. Ausführende Unternehmen haben in diesem Verfahren Ihre Eignung gegenüber der Stadt Fehmarn aktenkundig nachzuweisen.

Den entsprechenden Antrag  mit den zugehörigen Bedingungen finden Sie am Ende dieser Seite. Sie können den ausgefüllten Antrag gerne per E-Mail an aufgrabungen@stadtfehmarn.de senden.

Die Stadt Fehmarn muss sich um das Genehmigungsverfahren kümmern sowie um eine Zustandsfeststellung der betroffenen Flächen vor Baubeginn und sie muss nach Fertigstellung die wiederhergestellten Oberflächen vor Ort abnehmen. Der auf Seiten der Verwaltung entstehende Aufwand für eine Maßnahmen Dritter im öffentlichen Raum wird zur Erstattung des hierdurch entstehenden Aufwands nach Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Fehmarn in Rechnung gestellt. Gebühren werden auch bei Nichtgenehmigung von Anträgen erhoben. Mündlich vorgetragene Anträge oder Anzeigen werden von der Verwaltung gegen Gebühr nach Gebührensatzung verschriftlicht. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Bauen & Häfen, Herrn Laußat, Abteilung Tiefbau (Tel. 04371/506-260), oder Herrn Jädke, Leiter des Inselbauhofs (Tel. 04371/506-400).   


Aufgrabungen an und Bordsteinabsenkungen im Bereich klassifizierter Straßen (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Fehmarn. Bitte beantragen Sie diese bei dem jeweiligen Straßenbaulastträger.


Folgende Verfahren bleiben von der Aufgrabungsanzeige und Genehmigung unberührt und sind bei Bedarf zusätzlich durchzuführen:

    • Antrag auf Verkehrsrechtliche Anordnung / Genehmigung. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Bauen & Häfen, Frau Demtröder; die Kontaktdaten finden Sie unter www.stadtfehmarn.de.
    • Antrag auf Erteilung einer Sondernutzung. Näheres regelt die Sondernutzungssatzung. Hierzu wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Ordnung, Hern Rathjen; die Kontaktdaten finden Sie unter www.stadtfehmarn.de
    • Vertragliche Regelung zur Nutzung öffentlicher Flächen für private Leitungen etc. (z.B. Dränage- oder Entwässerungsleitungen, Stromkabel für erneuerbare Energien, Fernwärme, Gülleleitungen, Fernmeldekabel, Wasserversorgungsleitungen etc.) bzw. Trassengenehmigungen gem. TKG. Hierzu wenden Sie sich bitte an das Sachgebiet Liegenschaften (Frau Zickermann); die Kontaktdaten finden Sie unter www.stadtfehmarn.de.
    • Niederschlagswasser: Sind von der Maßnahme Entwässerungseinrichtungen für Niederschlagswasser betroffen, so sind die erforderlichen Genehmigungen/Zustimmungen und Freigaben bei den Stadtwerken Fehmarn, Herrn Deisinger (Tel. 04371/506-730), bzw. dem jeweiligen Wasser- und Bodenverband, organisiert im Gewässer- und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn, Heiligenhafener Chaussee 35a, 23758 Oldenburg, Tel.: 04361/6271-0, Fax: 04361/6271-25, E-Mail: info@gulv.de, einzuholen.

Hinweise: Hoch-Bordsteine im Bereich von Geh- und Radwegen dienen u.a. der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern sowie der Wasserführung. An Gemeindestraßen und -wegen wird bei Bestandsveränderungen und Neubauten durch die Verwaltung der Stadt Fehmarn daher regelmäßig nur einer Grundstückszufahrt je Baugrundstück zugestimmt. Das Ziel dieser Minimierung von Grundstückszufahrten wird auch in Straßen mit überfahrbaren Seitenstreifen mit gehwegähnlicher Befestigung und durchgängiger Absenkung / Niveau-gleichheit verfolgt, die von Fußgängern und Radfahrern genutzt und von diesen ggf. als Gehweg aufgefasst werden. Bei der Genehmigung neuer Grundstückszufahrten sind weiterhin insbesondere auch die folgenden Aspekte zu berücksichtigen: Lage von Straßenbeleuchtungseinrichtungen, Schildern, Straßeninventar, Straßenbäumen, Grünflächen, Parkmöglichkeiten auf Seitenstreifen, Verkehrsführung im Umfeld, Vorgaben in Bauleitplänen oder anderen Satzungen. Bei Anlage mehrerer Stellplätze auf dem Grundstück muss daher die Verkehrsführung zu den Stellplätzen auf den Baugrundstücken geregelt werden.


Aufgrabungsantrag zum Download

 

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